Biografie

Die 70er

Unter den deutschsprachigen Sängerinnen der 70er Jahre war Marianne Rosenberg die Erfolgreichste. Mit 15 Jahren wurde die gebürtige Berlinerin bei einem Nachwuchswettbewerb entdeckt und landete gleich mit ihrer ersten Single „Mr. Paul McCartney“ einen Hit. 1971 folgt das erste Album „Fremder Mann“ und regelmäßige TV-Auftritte. Mitte der 70er Jahre wurden u.a. die großen Hits „Er gehört zu mir“, „Ich bin wie Du“ und „Marleen“ veröffentlicht. Allein zwischen 1971 und 1980 gab es von Marianne 17 Alben.

Die 80er

Anfang der 80er Jahre schafft sie u.a. mit Cover-Versionen wie „Ruf an“ von Blondie und „Nur Sieger steh´n im Licht“ von Abba wieder den Sprung in die Single-Charts. 1982 tritt sie – auf dem Höhepunkt der „Neuen Deutschen Welle“ – mit Kai Hawaii, Sänger der Gruppe Extrabreit, als „Duo Infernal“ auf. 1984 bis 1986 wirkt M.R. in den Filmen „Der Biß“, „Komplizinnen“ und „Reichshauptstadt privat“ mit, zu denen sie teilweise auch die Soundtracks komponierte. 1989 wird das Album „Uns verbrennt die Nacht“ veröffentlicht, an dem u.a. auch Rio Reiser und Inga Humpe mitwirkten und das wieder „Goldstatus“ erreichte.

Die 90er

Nach zwei weiteren Alben („…und Du kannst nichts dagegen tun“ 1991 und „Feuerrosen“ 1993) erscheint 1993 in England auch ihr erstes englischsprachiges Album „Set the night on fire“. 1995 startet Marianne eine große Deutschland-Tour zum Live-Doppelalbum „5 Tage und 5 Nächte“. Zwei Jahre später präsentiert sie als erste deutsche Musikerin einen Song („Männer“) exklusiv und kostenlos im Internet und beginnt ihre erfolgreiche Tournee „Ganz in Weiß“. 1998 pendelt sie zwischen Berlin und Kalifornien hin und her und beendet mit den Produzenten Reinhold Heil und Stefan Fischer die Arbeit am Album „Luna“ – ein sehr wichtiges und zum Teil auch sehr mutiges Album, das auch das Motto für die kurz darauf folgende Tour spendete. 1999 veröffentlicht sie die Chart-Single „Wenn der Morgen kommt“ – ein gelungenes Cover von Chers „Strong enough“.

Im neuen Jahrtausend

Marianne gibt ihr Debüt als TV-Moderatorin und präsentiert in der „13th Street“ – dem Action & Suspence Kanal auf Premiere World – die „Vollmondnächte“. Außerdem – wie könnte es anders sein – arbeitet sie an einem neuen Album mit einem neuen Produzententeam um Peter Hoffmann. „Himmlisch“ erscheint im November 2000 – und spiegelt eine nahbare Frau wider – fernab von der Mystik und den schrillen Accessoires der 90er. 2001 übernimmt Marianne die Titelrolle in dem Kurt-Weill-Musical „Die Venus“ (Premiere im November 2001). Der gelungene Sidestep in ein neues Genre ermutigt Marianne, zunächst mit der Eigenproduktion „Cocktails for Two“ (Jazz-Songs aus den 40ern, die von ihr teilweise ins „Berlinische“ übersetzt wurden) im März 2003 auf eine Berliner Revuebühne aufzutreten – und daraus die Produktion „La Vie En Rose“ zu entwickeln, mit der sie bei viele erfolgreiche Konzerte in verschiedenen deutschen Städten von Fans und Kritikern gefeiert wurde. Gleichzeitig arbeitet sie mit dem Produzenten Franz Plasa und Künstlern wie Xavier Naidoo, Nena und Fettes Brot an Interpretation von Reiser-Songs für ein „Tribute To Rio Album“, das Ende 2003 veröffentlicht wurde. Das Jahr 2004 beginnt die äußert vielfältige Künstlerin mit der Produktion eines Jazz- und Chanson Albums, auf dessen Veröffentlichung die Fans leider immer noch warten müssen. Gleichzeitig arbeitet sie mit einem Londoner und einem Berliner Produzententeam an einem Pop-Album, in dem unter anderem auch ihre größten Hits neu interpretiert und produziert werden. Auch Mousse T. und die Söhne Mannheims wirken bei diesem Album „Für immer wie heute“ mit, das Anfang Oktober 2004 veröffentlicht wurde und sich wochenlang in den Charts behauptete. Parallel wurde die erste Live-DVD bei einem Konzert in Berlin am 5. November aufgezeichnet und kam noch im Dezember 2004 in den Handel. Das Frühjahr 2005 begann mit einem Auftritt bei „Wetten, dass …“, einer Nominierung zum größten deutschen Musikpreis, dem Echo, in der Kategorie „Beste nationale Sängerin – Rock/Pop“ und endete mit der bisher erfolgreichsten Deutschlandtournee, die in nahezu allen großen Städten ausverkauft war. Im September 2006 erscheint eine ungewöhnliche Biografie von Marianne mit dem Titel „Kokolores“ beim List-Verlag, die nicht nur bei den Fans große Beachtung findet. Das Jahr 2007 neigt sich schon fast dem Ende zu, da erscheint endlich die lang erwartete Jazz- & Chanson-CD mit dem Titel „I’m a Woman“ – wenn auch vorerst ausschließlich  in einer speziellen Fan-Edition, die exklusiv über den eigenen Internet-Shop vertrieben wird. Anfang 2008 folgt eine Handelsveröffentlichung dieses Albums und eine Konzertreihe mit einer neuen Jazz- und Chanson-Show.
2009 soll wieder ganz im Zeichen des Pop stehen – zumindest auf der Bühne. Aber auch die Arbeit an einem neuen Pop-Album hat schon lange begonnen … und konnte Ende 2010 abgeschlossen werden. Dabei hat Marianne ihre Arbeitsweise konsequent weiterentwickelt. Alle Texte stammen aus ihrer Feder, allen Songs hat sie mit ihren Partnern komponiert. Mit dem Musiker und Produzenten Dirk Riegner konnte sie während der Songproduktion eine perfekte und beinahe symbiotische Arbeitsbeziehung eingehen, die das neue Album „Regenrhythmus“ (VÖ 25.02.2011) beeinflusst und mit geprägt hat. Gleich nach dieser Veröffentlichung startet Marianne mit einer kleinen, aber feinen Band eine Clubtour, um dieses außergewöhnliche Album auch live zu präsentieren. Dabei werden ohne ihr Wissen, drei Konzerte von ihrem Team aufgezeichnet. Die Aufnahmen sind so eindrucksvoll und unverstellt, dass Marianne gerne der Veröffentlichung ihres ersten Live-Albums im Doppelpack mit „Regenrhythmus“ zustimmt (VÖ 30.09.11) und im darauf folgenden November noch mal eine Reihe von Clubkonzerten gibt.
Es folgten mehrere Singleveröffentlichungen, die u.a. aus der Zusammenarbeit mit Peter Plate („Ich fühl mich Disco“ – 2014) oder mit Rico Bernasconi („Für immer nur da“ – 2017) entstanden sind. Außerdem überraschte Marianne immer wieder bis einschließlich 2018 mit Auftritten in großen TV-Shows, z.B. bei „Silvester in Berlin“, „Willkommen bei Carmen Nebel“ und „Schlagerbooom“, die von den Zuschauern vor Ort und vor den TV-Geräten gefeiert wurden.
Im Jahr 2019 kehrt Marianne mit neuen Ideen und Songs in das Berliner Hansa-Studio zurück, jenes Studio, in dem sie 1970 ihr erstes Album „Fremder Mann“ aufgenommen hat und beginnt die Arbeit an dem Album „Im Namen der Liebe“. Sie selbst sagt, dass das ihr wichtigstes Album seit vielen, vielen Jahren ist, nachdem sie vorher viele Ausflüge in andere Genres gemacht hat, wollte sie jetzt zurück kommen. Zurück auch zu ihren Roots. Dafür hat sie Elemente aus der Discomusik und dem Phillysound der Siebziger wieder aufgegriffen, natürlich immer mit aktuellen Grooves und Sounds, die sie heute gut findet. Sie wollte sich und ihren Fans die Freude machen, sie wollte den Kreis schließen.
Im Herbst, genau am 25. Oktober 2019, veröffentlicht Marianne ihre erste Vorabsingle „Wann (Mr. 100%)“ aus diesem Album, an dem sie immer noch arbeitet. Diese Single wird in ganz kurzer Zeit ein riesen Erfolg, führt die Airplay-Charts an und verzeichnet schon bald mehrere Millionen Streams und Klicks. Auch das Video zu „Wann (Mr. 100%)“ wurde in kurzer Zeit über 2 Millionen mal aufgerufen.
Am 13.03.2020, 3 Tage nach ihrem 65sten Geburtstag, wird das Album „Im Namen der Liebe“ veröffentlicht – und erreicht schon in der ersten Woche die Nr. 1 der offiziellen deutschen Albumcharts.
Mitte 2022 veröffentlicht Marianne ihr Album DIVA – eine schillernde und musikalisch top-aktuelle Hommage an die ausgelassene Energie der Disco-Ära. Ihr neues Album vor allem eine Aufforderung zum Tanz … und erreicht sofort die Top 5 der offiziellen Album-Charts.
Angekündigt von den elektrisierenden Vorboten „So kannst Du nicht gehn“ und „Bitte sag nicht Goodbye“ – im Original von Thelma Houston und Gloria Gaynor –, präsentiert Marianne nun ihr zeitgenössisches Disco-Update in Albumlänge und verneigt sich damit vor den unsterblichen Protagonistinnen der Disco- und Popgeschichte, die sie über Jahrzehnte immer wieder inspiriert und zum Tanzen gebracht haben. Diana Ross, Gloria Gaynor, Grace Jones & Co. Sie waren schon auf den Postern in ihrem Jugendzimmer zu sehen, sie waren und sind der Soundtrack für zahllose Partys und jene Momente, in denen nur Tanzen hilft. Von ihr persönlich ins Deutsche überführt, werden sie nun zum Soundtrack des Sommers 2022, werden sie zu Songs, die ganz klar auch Rosenbergs Handschrift tragen. Ihre Lieblingshits treffen auf ihren aktuellen Sound und brandneue Texte aus eigener Feder. Tatsächlich wirken diese Neuinterpretationen so, als seien sie extra für Marianne komponiert worden.

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